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Donnerstag, 10. September 2015

Dienstag, 4. März 2014

Randgold auf dem Weg zum 1 MOz Gold-Produzenten

Dieses Jahr wird Randgold Resources (NDS:GOLD) planmäßig die 1 Mio. Marke bei der Gold-Förderung in Angriff nehmen und den starken Wachstums-Kurs fortsetzen. Der versierte CEO Mark Bristow gibt sich optimistisch diesen großen Meilenstein in 2014 zu erreichen:

Randgold still on gold growth track to 1 million ounces/year
Randgold CEO, Mark Bristow, maintains his positive assessment of the company’s 2014 gold output plans when it should exceed 1 million ounces per year. 
Author: Lawrence Williams -Posted: Tuesday , 25 Feb 2014 - LONDON (Mineweb) 
Talking at the BMO Global Metals and Mining Conference in Miami, Randgold Resources CEO, Mark Bristow, reiterated that despite low gold prices his company’s long term growth strategy remains intact. The gold miner, which is nowadays borderline mid-tier to major producer is in the process of bringing its biggest mine, Kibali, up to speed with a production target at this single operation this year of 550,000 ounces of gold – although only 45% is attributable to Randgold..
Link: http://www.mineweb.com/mineweb/content/en/mineweb-gold-news?oid=230561&sn=Detail 

Quelle: bigcharts.com






Donnerstag, 27. Februar 2014

Die nächsten Gold-Produzenten im Junior-Minen-Sektor

Zahlreiche Junior-Firmen visieren den Start von Goldminen in den nächsten Jahren an.

Folgend eine selektive Übersicht über die geplanten Produktions-Starts von sämtlichen Junior-Gesellschaften im Goldminen-Sektor. 

Wie immer kann es bei den Junior-Firmen in der anspruchsvollen, kapitalintensiven und herausfordernden Projekt-Entwicklung natürlich zu größeren Abweichungen im Fahrplan kommen. Ganz zentral stehen natürlich die Finanzierungs-Chancen für jegliche Goldminen.


2014:
- Atico Mining
- Excalibur Resources
- Ressources Appalaches



2015+:
- Sulliden Gold
- Rubicon Minerals
- Guyana Goldfields
- True Gold Mining
- Torex Gold Resources
- Golden Queen Mining
- Roxgold
- Sunridge Gold



2016-2017+:
- Asanko Gold
- Continental Gold
- Premier Gold Mines
- Red Eagle Mining
- Sandspring Resources
- Sabina Gold & Silver
- Romarco Minerals
- Dalradian Resources
- Corvus Gold
- Gold Canyon Resources
- Atacama Pacific Gold
- Midas Gold
- Lydian International
- Midas Gold
- Probe Mines
- Orezone Resources
- Western Copper & Gold

Donnerstag, 28. November 2013

Wichtige Fortschritte: Goldproduzenten können Margen-Steigerungen ausweiten

Die angeschlagenen Goldproduzenten bekommen die entscheidenden Gesamtkosten der Gold-Förderung immer besser in den Griff. Eine große Trendwende bei den Kosten ist ersichtlich.

Mehr als 10 Jahre kannten die Kosten der Goldproduktion nur die Richtung nach oben. Dabei sind nicht nur die reinen Förderkosten (Cash Costs) gemeint, sondern vor allem auch die viel wichtigeren und aussagekräftigeren Gesamtkosten der laufenden Goldminen-Operationen (All-in Sustaining Costs), als auch die totalen Kosten der Goldminen (All-in Costs). Die Gesamtkosten der Gold-Produktion haben sich seit der Jahrtausendwende vervielfacht und sind in den letzten fünf Jahren noch wesentlich stärker als der Goldpreis gestiegen - der Hauptgrund für die historische Baisse-Phase im Goldminen-Sektor.

Nun zeichnet sich bei den Kosten-Entwicklungen immer mehr eine signifikante Trendwende ab, auf die ich bereits schon mehrmals in den letzten Monaten hingewiesen habe. Die operative Kosten-Seite bei den großen und auch kleineren Gold-Produzenten zeigt im globalen Durchschnitt nicht nur eine Stabilisierung während der ca. letzten 6 Monate, sondern in vielen Fällen auch bedeutende Rückgänge.

Dies ist auf einige Faktoren zurückzuführen. Zunächst sind die Goldproduzenten wegen des starken Goldpreis-Einbruchs unter großen Zugzwang gekommen, ihre Kosten in kurzer Zeit stark zu drosseln und damit aggressiv zu sparen. So wurden sämtliche externe Kosten-Faktoren - die nicht primär die laufenden Minen tangieren - als Erstes erheblich eingedämmt (z.B. Projekt-Expansionen, Projekt-Entwicklung, Exploration). Umgehend wurden tiefgreifende Kostenspar- und Optimierungs-Programme gestartet, die sämtliche Unternehmens-Bereiche (incl. G&A) berührten.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist in dieser herausfordernden Zeit - die vermutlich die schwierigste Phase für Goldproduzenten seit dem Bre-X Skandal und dem tiefen Goldpreis-Niveau am Anfang des großen Bullenmarktes im 21. Jahrhundert darstellt - ist natürlich das sogenannte 'high grading'. Goldproduzenten fokussieren sich hierbei auf den hochgradigsten und damit meistens profitabelsten Teil der Gold-Lagerstätte, um die Förderkosten und totalen Produktionskosten ganz bewusst und zielgerichtet zu senken.

Denn dadurch muss der Goldproduzent weniger Erz aus dem Boden holen, um eine bestimmte Menge Gold zu produzieren. High grading wird immer angewendet, wenn die Margen erheblich unter Druck stehen und die Konzerne Luft zum Atmen brauchen. Dieses Verfahren kann jedoch nur temporär (1-2 Jahre maximal) sinnvoll sein, das muss jedem Involvierten klar sein. Das bedeutet weiter: Durch high grading wird der lukrativste Teil der Gold-Lagerstätte erheblich schneller aufgebraucht, als ursprünglich geplant. So ergeben sich auch schwerwiegende Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeitsstudien.

Daneben versuchen vor allem die großen Goldproduzenten in einigen Minen nochmal in gesteigerter Form von Skaleneffekten zu profitieren. Der Grund ist relativ einfach. Skaleneffekte kommen primär vor allem bei niedrig gradigen Massen-Operationen zur Anwendung. Hier muss der hohe Durchschlagsatz von Gold-Erz die niedrigen Gold-Gehalte und damit die Preis-Sensibilität kompensieren bzw. eindämmen. So kommt es auch zu Produktionssteigerungen in Zeiten, in denen der Goldpreis fällt. Ein Absurdum auf den ersten Blick. Jedoch ein ganz normales Verhalten in der Minenbranche während Krisen-Phasen.

Doch das ist noch lange nicht alles. Die mit Abstand wichtigsten Faktoren der Kostensenkungen und Verbesserungen der Margen kommen vom existenziellen Wandel in der Unternehmensphilosophie.
Bis Herbst 2012 lag der Fokus der Goldminen-Branche noch ganz klar auf Turbo-Wachstum, Umsatz- und Produktions-Steigerungen. Seit diesem Jahr hat sich das komplett umgedreht bzw. auch umdrehen müssen. Nun legen die Goldminen endlich einen Fokus auf die wichtigsten Kennzahlen einer börsennotierten Gesellschaft: Reale Profitabilitäts-Maximierung, Optimierung und Maximierung der Kapital-Effizienz und damit soll insbesondere der reale Shareholder Return + Value mittel- bis langfristig enorm gestärkt und gesteigert werden.

Ein solch massiver Transformations-Prozess geht bekanntlich nicht von heute auf morgen, das ist klar. Vor allem nicht, wenn die Goldminen durch den schwächelnden Goldpreis und zahlreichen externen Problemen wie bspw. neue Hiobsbotschaften bei den Länderrisiken weitere Breitseiten kassieren. Dabenen ist der Druck von den Aktionären ebenfalls gewaltig. Hier ist Geduld und Weitblick gefragt. Langfristig sollten die besten Unternehmen aber mehr als gestärkt aus dieser historischen Baisse-Phase hervorgehen.

Sehen Sie folgend einen Überblick über die Erfolge der Goldminen bei den Margen-Steigerungen im dritten Quartal 2013 aus einer repräsentativen Quelle:

SA1


SA2


SA3

Quelle: http://seekingalpha.com/article/1860791-the-cost-of-mining-gold-a-q3-2013-summary