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Donnerstag, 7. April 2016

Steuer-Oase: Millionäre aus aller Welt verlagern Vermögen in die USA

Hierzu ein aktueller Beitrag von den DWN:

Steuer-Oase: Millionäre aus aller Welt verlagern Vermögen in die USA 

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 07.04.16

Nach einem Bericht der Organisation New World Wealth wandern tausende Millionäre aus der EU in die USA aus. Vor allem Griechenland sei betroffen. Religiöse Spannungen in Europa sollen diesen Exodus in den kommenden Jahren beschleunigen, so die Organisation..

Dienstag, 26. Januar 2016

Demographische Trends in China: Die große Verschiebung in die Westliche Welt

Spannender Artikel von Mineweb über ein sehr relevantes Thema, das ebenfalls großen Einfluss auf den Rohstoffmarkt hat:

China’s demographic trends – the big shift west

Are they commodity supportive?

Warren Dick | 25 January 2016 00:37

Where do resource markets go from here? That’s the trillion-dollar question investors are attempting to answer as they quietly reconcile themselves to the fact that the billions spent investing in supply over the last decade may now be completely unwanted..

Freitag, 14. November 2014

Historische Baisse, tiefgreifende Probleme, Vertrauenskrise: Minenbranche sucht neue Erfolgsspur

Lesenswertes PR-Post/Info-Grafik von Visual Capitalist über die schwerwiegende Lage der Minenfirmen, deren akuten Schwachstellen, die generellen komplexen Herausforderungen - und notwendige Verbesserungsansätze für die Zukunft, um das entscheidende Vertrauen zurückgewinnen zu können, featured by Mining.com:

INFOGRAPHIC: a new vision for the mining company of the future

Visual Capitalist | November 13, 2014
The world needs mining, but mining is broken. Mining companies today face a complexity of problems: spiraling costs, government intervention, deepening pits, lower ore grades, lack of community trust, and declining productivity are just some of the issues.
A diverse group of leaders has created a vision to help mining shape its destiny. View the KIN Catalyst vision for the Mining Company of the Future..

Montag, 22. September 2014

Goldproduzenten: Gesamtkosten der Goldproduktion sind drastisch in den letzten 10 Jahren angestiegen - fallen aber seit einigen Quartalen zurück

Review zur Kosteinflation mit einem aktuellen Artikel von The Globe and Mail:


How much does it really cost to mine an ounce of gold? 

David Milstead  - Special to The Globe and Mail - Published Friday, Sep. 19 2014, 6:45 PM EDT

For years, miners liked to talk about “cash costs,” the mine-level expenses of pulling an ounce of gold from the ground. For the most part, cash costs ran from $500 (U.S.) to $800 per ounce, depending on a miner’s properties..

Link: http://www.theglobeandmail.com/globe-investor/investment-ideas/how-much-does-it-really-cost-to-mine-an-ounce-of-gold/article20709844


Quelle: theglobeandmail.com, anglogold.com




Quote:

Senior-Goldproduzenten: Kosten fallen mehrere Quartale nacheinander - das erste Mal seit 1998

Nach mehr als 15 Jahren Kosteninflation schaffen die Majors bedeutende Senkungen. Doch der Schein trügt..

Link: http://rohstoffaktien.blogspot.de/2014/06/senior-goldproduzenten-kosten-fallen.html

Samstag, 23. August 2014

Goldminen-Sektor: Entwicklung der Kosten und Erzgehalte

Die langjährige Kosteninflation im Goldminen-Sektor ebbt langsam aber sicher ab, was vor allem auf erhebliche Reduzierungen von Investitionen zurückzuführen ist.

Hierzu ein informativer Ausschnitt aus einem aktuellen Research-Report der Citi (Quellen: Bloomberg, Firmendaten):

Die durchschnittlichen Gesamtkosten ("All-in Costs") der Goldproduzenten fallen seit 6 Quartalen in der Masse zurück.

Bei den Erzgehalten ergibt sich eine weitere sehr interessante Entwicklung.

Die Fördergehalte in den Goldminen steigen im ersten Quartal 2014 nach einem langen Abwärtstrend wieder einmal an.

Dieses Phänomen ist natürlich nicht auf eine Rückkehr von höher-gradigen Groß-Goldlagerstätten zurückzuführen - sondern auf die bewusste Zunahme vom kontroversen "high grading" der Goldproduzenten, das temporär die Kostenseite entspannen soll..

Quelle: Bloomberg, Citi Research



Quote:

Senior-Goldproduzenten: Kosten fallen mehrere Quartale nacheinander - das erste Mal seit 1998
Nach mehr als 15 Jahren Kosteninflation schaffen die Majors bedeutende Senkungen.

Die großen Goldproduzenten schaffen es zum ersten Mal seit 1998 die Förder- und Gesamt-Kosten der Gold-Produktion mehrere Quartale (~) hintereinander deutlicher zu senken. Dieser Trend unterstreicht zunächst funktionierende Kostenspar- und Optimierungs-Programme, sowie den erfolgreichen Wandel (zumindest Trend) in den Unternehmens-Philosophien hinzu einem robusteren Goldminen-Business..


Dienstag, 24. Juni 2014

Senior-Goldproduzenten: Kosten fallen mehrere Quartale nacheinander - das erste Mal seit 1998

Nach mehr als 15 Jahren Kosteninflation schaffen die Majors bedeutende Senkungen.

Die großen Goldproduzenten schaffen es zum ersten Mal seit 1998 die Förder- und Gesamt-Kosten der Gold-Produktion mehrere Quartale (~) hintereinander deutlicher zu senken. Dieser Trend unterstreicht zunächst funktionierende Kostenspar- und Optimierungs-Programme, sowie den erfolgreichen Wandel (zumindest Trend) in den Unternehmens-Philosophien hinzu einem robusteren Goldminen-Business. 

Im 1. Quartal 2014 geht es mit den All-in Sustaining Kosten (d.h. die Gesamtkosten der laufenden Minen) der führenden, westlichen Goldproduzenten (Majors) um weitere 8% nach unten. Der Durchschnitt der All-in Sustaining Kosten der Senior-Goldproduzenten summiert sich so im 1. Quartal auf 939 USD/Oz (Bloomberg-Daten) und liegt damit auf einem wesentlich besseren Level als der Durchschnitt der letzten 4 Quartale (> 1.050 USD/Oz).

Hierbei darf man aber nicht vergessen, dass einige Sonderfaktoren die Kostensenkungen verzerren, z.B. Erhebliche Rationalisierung in den Verwaltungen, starkes 'high grading' und immense Reduzierungen der Explorations-CAPEX. 

Es ist für mich klar, dass die totalen Produktions- und Gesamtkosten des Gold-Bergbaus nur marginal im Großen Bild rückläufig sein werden und auch in Zukunft auf einem hohen Level liegen.

Der Grund hierfür ist relativ einfach: Die besten, hochgradigsten und profitabelsten Goldprojekte sind in der Masse einfach ausgebeutet – und die werden kaum wiederkommen. Bei den preissensibleren (Groß-)Goldvorkommen (large bulk tonnage) liegt daher klar der Gros des zukünftigen Goldminen-Angebots (20-100+ Jahre). Und diese Lagerstätten-Art ist und wird logischerweise keinesfalls günstig auszubeuten sein. Hier rede ich jetzt wirklich von den nächsten Minenzyklen und meine nicht das primäre Goldminen-Angebot für die nächsten Jahre.

Zudem sehen wir zahlreiche Kostenfaktoren wie bspw. Wasser, Energie, Diesel, die eher unwahrscheinlich in der Zukunft wieder stärker rückläufig sein werden; wenn dann nur wohl temporär.

Daher ist es nur logisch, dass das globale Gesamt-Kostenlevel im Goldminen-Sektor in den nächsten Jahren und Jahrzehnten auf einem hohen Niveau bleiben wird und weiter ansteigt. Dies unterstreicht auf der anderen Seite im Hinblick auf die Angebotsseite auch gut die (nachhaltig logische) 'fundamentale Absicherung' des Goldpreises bei den realen All-in Kosten.

Jedoch ist es auch absolut ersichtlich, dass die großen Goldminen-Konzerne nach der Mega-Baisse in 2012 und 2013 wieder besser ihre Kostenseite in den Griff bekommen – und das ist sehr wichtig. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund relevant, da keine Unterstützung vom Goldpreis kam. So zeigen die Goldproduzenten, dass sie auch in diesem schwierigen Goldpreis-Umfeld auf der Kosten- und Profitabilitäts-Basis voranschreiten können.

Mit dem "neuen" Fokus auf Profitabilität, Kapitaleffizienz und realer, nachhaltiger Rendite scheinen die Goldproduzenten wieder auf einen besseren, operativen Kurs zukommen. Dies bestätigen die (vergleichsweise) ordentlichen Finanzergebnisse des 1. Quartals mit zahlreichen, geschlagenen Prognosen. Weiter haben sich die Transparenz und das Reporting der realen Kostenlage massiv in den letzten 18 Monaten verbessert. Das ist genau die richtige Entwicklung für die Bildung von neuem Vertrauen.

Alle oben genannten Konstellationen spielen vor allem der raren Art von Junior-Firmen in der Gold-Branche rein, welche wirklich noch auf einem erstklassigen, high-grade und/oder high-margin Projekt sitzt, das nebenbei vllt. noch Explorations-Potential und eine ordentliche Lokalisierung besitzt. Wenn dann noch die Minen-CAPEX halbwegs passt, d.h. real und konstruktiv finanzierbar ist, dann sollten genau diese wenigen Firmen in Zukunft nur wertvoller werden.



Quelle: Wood Mackenzie, OwnDD/Analysis

Dienstag, 18. Juni 2013

Erdöl: US Lagerbestände halten Rekordlevel

Prägnante Charts bzgl. den hohen Erdöl-Lagerbeständen der Vereinigten Staaten im langfristigen Kontext:



Quelle: U.S. Energy Information Administration (EIA) (eia.gov)



Quelle: U.S. Energy Information Administration (EIA) (eia.gov)  



Quelle: U.S. Energy Information Administration (EIA) (eia.gov) 



Quote:

US Ölimporte: Fallende Importmengen bei steigender Abhängigkeit
Die Ölimporte der Vereinigten Staaten befinden sich weiterhin im Rückwärtsgang. Zeitgleich steigt jedoch die Konzentration der Top 5 Staaten, aus denen die USA den überwiegenden Großteil des schwarzen Golds importiert, seit einigen Jahren erheblich an und notiert Ende 2012 auf dem höchsten Stand seit 1997. Damit fällt zwar die absolute, benötigte Importmenge, gleichzeitig steigt aber die Abhängigkeit gegenüber den wichtigsten Öl-Exportnationen (Kanada und Saudi-Arabien) weiter an..
Link: http://rohstoffaktien.blogspot.de/2013/05/us-olimporte-fallende-importmengen-bei.html