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Sonntag, 25. September 2016
USA, Finanzbranche: Top 10 ETFs nach Handelsvolumen
Das führende Goldminen-ETF GDX hat es im letzten Quartal sogar in die Top 5 geschafft. Daneben befinden sich das etablierte Gold-ETF GLD und das Energy-ETF XLE unter den Rohstoff-Investments in der ETF-Spitzengruppe..
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Sonntag, 26. Juli 2015
Rohstoffe und Minenaktien: Wochenrückblick und Performance-Vergleich (KW30) - Historischer Crash bei Gold- und Kupferminen
Der Crash im Rohstoff- und Minensektor beschleunigte sich letzte Woche. Gold-, Kupfer- und Junior-Minenaktien fielen ins Bodenlose, bis am Freitag der erwartete "Short Squeeze" einsetzte.
Der Ausverkauf bei den Edelmetallen hält an. Gold (GLD) fiel jetzt in 8 der 10 letzten Handelswochen zurück und schloss die Handelswoche erneut auf dem tiefsten Stand der letzten 5 Jahre ab (Wochenschlusskurs). Nach einem Flash-Crash in der letzten Nacht auf Montag fand der Goldpreis zumindest im Bereich der 1.080 USD/Unze etwas Support (langfristige Unterstützungszone, 50% Retracement (Korrektur) des Bull Runs).
Der große Bruch der wichtigen Goldpreis-Unterstützung bei rund 1.130-1.140 USD pro Feinunze ist nun aber erfolgt, was das charttechnische Bild kurz- bis mittelfristig natürlich erheblich verschlechtert hat.
Auch beim Silberpreis ging die Talfahrt weiter. Silber (SLV) verlor nun in 9 der 10 letzten Handelswochen und ging ebenfalls auf einem 5-Jahrestief (Wochenschlusskurs) aus dem Handel. Im Hinblick auf den massiven Goldpreis-Einbruch zeigte sich Silber die ganze Handelswoche über jedoch relativ stark und schloss die Woche auch als "Gewinner" unter den Rohstoffen ab, zumindest was die relativen Verluste angeht.
Erneut setzte sich der negative Hebel bei den Minenaktien gnadenlos fort, da jetzt auch der Goldpreis unter das durchschnittliche Gesamtkosten-Niveau (All-in Costs) der Goldproduzenten abgestürzt ist. Bei den Gold- und Silberminen (GDX, SIL) gab es am Montag den größten Crash seit Herbst 2008 - und einer der größten Crash-Phasen aller Zeiten. Eine Barrick Gold fiel um mehr als 15% an einem Tag zurück, das hat Seltenheitswert.
Die großen Gold- und Silber-Minen-Indizes HUI und XAU schlossen auf neuen 13-Jahrestiefständen die Handelswoche ab. Vor 13 Jahren notierten die Edelmetalle bei einem Bruchteil der heutigen Preise. So lag der Goldpreis 2002 z.B. bei unter 350 US-Dollar pro Feinunze.
Die mit Abstand größten Verluste auf Wochensicht gab es jedoch nicht einmal bei den Goldminen, sondern bei den Kupferminen. Das Kupferminen-ETF COPX verlor auf Wochensicht rund 8%. Der zweitgrößte Kupfer-Produzent der Welt, Freeport-McMoran, crashte um 20% in den letzten zwei Handelstagen. Der reine Wahnsinn.
Aktien der großen Standard-Minenkonzern (TXGM) wurden von der Talfahrt bei Kupfer, Kohle, Eisenerz und anderen Metallen weiter stark belastet und fielen auf Wochensicht ebenfalls enorm zurück.
Doch nicht nur bei den Metallpreisen ging es weiter abwärts. Der Ölpreis fiel ebenso deutlich, was die Ölaktien (DJUSEN, XLE) stärker unter Druck brachte.
Diesem Mega-Dilemma können sich die kleineren Minenaktien natürlich nicht entziehen. Der TSX-Venture und das GDXJ-ETF fallen in der letzten Woche auf neue Allzeit-Tiefstände.
Ein paar Einschätzungen zur aktuellen Lage beim Goldpreis, den Minen und vielen weiteren spannenden Themen finden Sie hier: http://rohstoffaktien.blogspot.de/2015/07/aktueller-rohstoff-talk-goldpreis-crash.html
Der Ausverkauf bei den Edelmetallen hält an. Gold (GLD) fiel jetzt in 8 der 10 letzten Handelswochen zurück und schloss die Handelswoche erneut auf dem tiefsten Stand der letzten 5 Jahre ab (Wochenschlusskurs). Nach einem Flash-Crash in der letzten Nacht auf Montag fand der Goldpreis zumindest im Bereich der 1.080 USD/Unze etwas Support (langfristige Unterstützungszone, 50% Retracement (Korrektur) des Bull Runs).
Der große Bruch der wichtigen Goldpreis-Unterstützung bei rund 1.130-1.140 USD pro Feinunze ist nun aber erfolgt, was das charttechnische Bild kurz- bis mittelfristig natürlich erheblich verschlechtert hat.
Auch beim Silberpreis ging die Talfahrt weiter. Silber (SLV) verlor nun in 9 der 10 letzten Handelswochen und ging ebenfalls auf einem 5-Jahrestief (Wochenschlusskurs) aus dem Handel. Im Hinblick auf den massiven Goldpreis-Einbruch zeigte sich Silber die ganze Handelswoche über jedoch relativ stark und schloss die Woche auch als "Gewinner" unter den Rohstoffen ab, zumindest was die relativen Verluste angeht.
Erneut setzte sich der negative Hebel bei den Minenaktien gnadenlos fort, da jetzt auch der Goldpreis unter das durchschnittliche Gesamtkosten-Niveau (All-in Costs) der Goldproduzenten abgestürzt ist. Bei den Gold- und Silberminen (GDX, SIL) gab es am Montag den größten Crash seit Herbst 2008 - und einer der größten Crash-Phasen aller Zeiten. Eine Barrick Gold fiel um mehr als 15% an einem Tag zurück, das hat Seltenheitswert.
Die großen Gold- und Silber-Minen-Indizes HUI und XAU schlossen auf neuen 13-Jahrestiefständen die Handelswoche ab. Vor 13 Jahren notierten die Edelmetalle bei einem Bruchteil der heutigen Preise. So lag der Goldpreis 2002 z.B. bei unter 350 US-Dollar pro Feinunze.
Die mit Abstand größten Verluste auf Wochensicht gab es jedoch nicht einmal bei den Goldminen, sondern bei den Kupferminen. Das Kupferminen-ETF COPX verlor auf Wochensicht rund 8%. Der zweitgrößte Kupfer-Produzent der Welt, Freeport-McMoran, crashte um 20% in den letzten zwei Handelstagen. Der reine Wahnsinn.
Aktien der großen Standard-Minenkonzern (TXGM) wurden von der Talfahrt bei Kupfer, Kohle, Eisenerz und anderen Metallen weiter stark belastet und fielen auf Wochensicht ebenfalls enorm zurück.
Doch nicht nur bei den Metallpreisen ging es weiter abwärts. Der Ölpreis fiel ebenso deutlich, was die Ölaktien (DJUSEN, XLE) stärker unter Druck brachte.
Diesem Mega-Dilemma können sich die kleineren Minenaktien natürlich nicht entziehen. Der TSX-Venture und das GDXJ-ETF fallen in der letzten Woche auf neue Allzeit-Tiefstände.
Ein paar Einschätzungen zur aktuellen Lage beim Goldpreis, den Minen und vielen weiteren spannenden Themen finden Sie hier: http://rohstoffaktien.blogspot.de/2015/07/aktueller-rohstoff-talk-goldpreis-crash.html
Quelle: bigcharts.com
Legende:
· GLD: SPDR Gold Trust ETF
· SLV: iShares Silver Trust
· COPX: Global X Copper Miners ETF
· GDX: Market Vectors Gold Miners ETF (HUI Comp. ETF)
· GDXJ: Market Vectors Junior Gold Miners ETF
· SIL: Global X Silver Miners ETF
· TXGM: S&P/TSX Global Mining Index
· DJUSEN: Dow Jones U.S. Oil & Gas Index
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Sonntag, 19. Juli 2015
Rohstoffe und Minenaktien: Wochenrückblick und Performance-Vergleich (KW29)
Die Talfahrt im Rohstoff- und Minensektor ging pausenlos letzte Woche weiter. Gold-, Silber- und Junior-Minenaktien crashen.
Der Ausverkauf bei den Edelmetallen hält an. Gold (GLD) fiel jetzt in 7 der 9 letzten Handelswochen zurück und schloss die Handelswoche auf dem tiefsten Stand der letzten 5 Jahre ab. Das spricht Bände. Der große Bruch der Unterstützung bei rund 1.130 USD pro Feinunze droht in den nächsten Tagen zu erfolgen.
Silber (SLV) verlor in 8 der 9 letzten Handelswochen und ging zum ersten Mal seit 2010 unter 15 USD aus dem Handel. Die relevante Unterstützung bei 14,30 USD/Unze rückt wieder ganz nah.
Erneut setzte sich der negative Hebel bei den Minenaktien brachial fort. Bei den Gold- und Silberminen (GDX, SIL) gab es am Donnerstag und Freitag einen Crash. Die großen Gold- und Silber-Minen-Indizes HUI und XAU schlossen auf neuen 12-Jahrestiefständen die Handelswoche ab. Vor 12 Jahren notierten die Edelmetalle bei einem Bruchteil der heutigen Preise.
Bemerkenswert war in den letzten 5 Handelstagen erneut der Ausverkauf in den führenden ETFs der Gold- & Silberminen. Panik griff querbeet über, was im Handelsvolumen ersichtlich war.
Besonders heftig erwischte es einmal mehr die großen Goldproduzenten (HUI, GDX). Dort war in den letzten Handelstagen besonders große Angst zu spüren, Panikverkäufe folgten.
Der weltgrößte Goldproduzent Barrick Gold ging mit dem tiefsten Kurs in den letzten 25 (!) Jahren aus dem Handel. Goldcorp fiel währenddessen auf ein Jahrzehntief zurück. Noch stärker ging es bei vielen mittelgroßen Goldproduzenten wie bspw. Eldorado Gold in der Vorwoche abwärts.
Es scheint so, dass die Goldminen bereits Goldpreise von unter 1.100 USD/Unze fest in den Kursen einpreisen. Anders ist die brutale Talfahrt in den letzten Wochen kaum zu erklären. Die Goldminen fielen im Verhältnis zum Goldpreis schließlich auf neue Allzeit-Tiefstände (siehe HUI:Gold Ratio). Pure Kapitulation.
Diesem Dilemma können sich die kleinen Minenaktien natürlich nicht entziehen. Der TSX-Venture und das GDXJ-ETF notieren nach einer weiteren Verkaufswelle nun nahe den Allzeit-Tiefständen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Allzeittief.
Im Hinblick auf das groteske Sentiment und die Panikverkäufe bei den Goldminen in den letzten Tagen, kann man in jedem Fall festhalten, dass gerade der Großteil der letzten Bullen das Handtuch schmeißt. Fonds und Instis scheinen im großen Stil Positionen liquidieren zu müssen, was die berühmten Zwangsverkäufe nach sich zieht. Schlimmer kann es stimmungstechnisch eigentlich kaum werden, was als Kontraindikator gewertet werden kann.
Ansonsten gab es erneut fast nur rote Vorzeichen im Rohstoff- und Minen-Sektor. Bei den Standard-Minen-Konzernen (TXGM), Kupferproduzenten (COPX) und Ölaktien (DJUSEN, XLE) ging es mit den Rohstoffpreisen zusammen weiter abwärts.
Der Ausverkauf bei den Edelmetallen hält an. Gold (GLD) fiel jetzt in 7 der 9 letzten Handelswochen zurück und schloss die Handelswoche auf dem tiefsten Stand der letzten 5 Jahre ab. Das spricht Bände. Der große Bruch der Unterstützung bei rund 1.130 USD pro Feinunze droht in den nächsten Tagen zu erfolgen.
Silber (SLV) verlor in 8 der 9 letzten Handelswochen und ging zum ersten Mal seit 2010 unter 15 USD aus dem Handel. Die relevante Unterstützung bei 14,30 USD/Unze rückt wieder ganz nah.
Erneut setzte sich der negative Hebel bei den Minenaktien brachial fort. Bei den Gold- und Silberminen (GDX, SIL) gab es am Donnerstag und Freitag einen Crash. Die großen Gold- und Silber-Minen-Indizes HUI und XAU schlossen auf neuen 12-Jahrestiefständen die Handelswoche ab. Vor 12 Jahren notierten die Edelmetalle bei einem Bruchteil der heutigen Preise.
Bemerkenswert war in den letzten 5 Handelstagen erneut der Ausverkauf in den führenden ETFs der Gold- & Silberminen. Panik griff querbeet über, was im Handelsvolumen ersichtlich war.
Besonders heftig erwischte es einmal mehr die großen Goldproduzenten (HUI, GDX). Dort war in den letzten Handelstagen besonders große Angst zu spüren, Panikverkäufe folgten.
Der weltgrößte Goldproduzent Barrick Gold ging mit dem tiefsten Kurs in den letzten 25 (!) Jahren aus dem Handel. Goldcorp fiel währenddessen auf ein Jahrzehntief zurück. Noch stärker ging es bei vielen mittelgroßen Goldproduzenten wie bspw. Eldorado Gold in der Vorwoche abwärts.
Es scheint so, dass die Goldminen bereits Goldpreise von unter 1.100 USD/Unze fest in den Kursen einpreisen. Anders ist die brutale Talfahrt in den letzten Wochen kaum zu erklären. Die Goldminen fielen im Verhältnis zum Goldpreis schließlich auf neue Allzeit-Tiefstände (siehe HUI:Gold Ratio). Pure Kapitulation.
Diesem Dilemma können sich die kleinen Minenaktien natürlich nicht entziehen. Der TSX-Venture und das GDXJ-ETF notieren nach einer weiteren Verkaufswelle nun nahe den Allzeit-Tiefständen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Allzeittief.
Im Hinblick auf das groteske Sentiment und die Panikverkäufe bei den Goldminen in den letzten Tagen, kann man in jedem Fall festhalten, dass gerade der Großteil der letzten Bullen das Handtuch schmeißt. Fonds und Instis scheinen im großen Stil Positionen liquidieren zu müssen, was die berühmten Zwangsverkäufe nach sich zieht. Schlimmer kann es stimmungstechnisch eigentlich kaum werden, was als Kontraindikator gewertet werden kann.
Ansonsten gab es erneut fast nur rote Vorzeichen im Rohstoff- und Minen-Sektor. Bei den Standard-Minen-Konzernen (TXGM), Kupferproduzenten (COPX) und Ölaktien (DJUSEN, XLE) ging es mit den Rohstoffpreisen zusammen weiter abwärts.
Quelle: bigcharts.com
Legende:
· GLD: SPDR Gold Trust ETF
· SLV: iShares Silver Trust
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Montag, 13. Juli 2015
Rohstoffe und Minenaktien: Wochenrückblick und Performance-Vergleich (KW28)
Der Crash im Rohstoff- und Minenmarkt geht gnadenlos letzte Woche weiter. Aufgrund der jüngsten Eskalationen in China wurden insbesondere die Industriemetalle wortwörtlich geschlachtet.
Der gesamte Rohstoff- und Minen-Sektor war blutrot in den letzten Handelstagen. Besonders dramatisch ist die Situation einmal mehr bei den Goldproduzenten und Goldminen-Aktien (GDX, XAU, GDXJ). So fiel der wichtigste Goldminen-Index der Welt (HUI) auf ein neues 12-Jahrestief zurück: http://rohstoffaktien.blogspot.de/2015/07/goldminen-amex-gold-bugs-index-hui.html
Doch nicht nur das. Goldminen kollabierten im Verhältnis zum Goldpreis auf neue Allzeittiefstände. Ja, Sie haben richtig gelesen. Das HUI/Gold Ratio stand noch nie tiefer: http://rohstoffaktien.blogspot.de/2015/07/goldminen-vs-gold-totale-kapitulation.html.
Pure Kapitulation. Panikverkäufe. Resignation. Alles Anzeichen dafür, dass der Boden (zumindest temporär) bei den Minenaktien eigentlich nicht mehr weit sein kann. Denn das Sentiment steht quasi bei null. Es scheint so, als ob die letzten Bullen das Handtuch geworfen haben.
Dabei gaben die Edelmetalle (GLD, SLV) ja auch gar keine extrem negative Figur ab bzw. konnten sich von den Wochen-Tiefständen ordentlich erholen. Die Minenaktien hingegen agierten quasi als "Put" auf die Edelmetall-Preise.
Schwere Verluste mussten auch die Kupferproduzenten (COPX) und Standard-Minentitel (TXGM) in der Vorwoche hinnehmen. Industriemetalle wie Kupfer, Nickel und Eisenerz befanden sich quasi im freien Fall und setzten den Minenkonzernen damit natürlich übel zu.
Und da wären natürlich noch die allmächtigen Finanz-Eliten zu nennen: JP Morgan steigert seine physische Silber-Position an der COMEX weiter, während die Citigroup den Edelmetall-Derivatemarkt cornered..
Der gesamte Rohstoff- und Minen-Sektor war blutrot in den letzten Handelstagen. Besonders dramatisch ist die Situation einmal mehr bei den Goldproduzenten und Goldminen-Aktien (GDX, XAU, GDXJ). So fiel der wichtigste Goldminen-Index der Welt (HUI) auf ein neues 12-Jahrestief zurück: http://rohstoffaktien.blogspot.de/2015/07/goldminen-amex-gold-bugs-index-hui.html
Doch nicht nur das. Goldminen kollabierten im Verhältnis zum Goldpreis auf neue Allzeittiefstände. Ja, Sie haben richtig gelesen. Das HUI/Gold Ratio stand noch nie tiefer: http://rohstoffaktien.blogspot.de/2015/07/goldminen-vs-gold-totale-kapitulation.html.
Pure Kapitulation. Panikverkäufe. Resignation. Alles Anzeichen dafür, dass der Boden (zumindest temporär) bei den Minenaktien eigentlich nicht mehr weit sein kann. Denn das Sentiment steht quasi bei null. Es scheint so, als ob die letzten Bullen das Handtuch geworfen haben.
Dabei gaben die Edelmetalle (GLD, SLV) ja auch gar keine extrem negative Figur ab bzw. konnten sich von den Wochen-Tiefständen ordentlich erholen. Die Minenaktien hingegen agierten quasi als "Put" auf die Edelmetall-Preise.
Schwere Verluste mussten auch die Kupferproduzenten (COPX) und Standard-Minentitel (TXGM) in der Vorwoche hinnehmen. Industriemetalle wie Kupfer, Nickel und Eisenerz befanden sich quasi im freien Fall und setzten den Minenkonzernen damit natürlich übel zu.
Und da wären natürlich noch die allmächtigen Finanz-Eliten zu nennen: JP Morgan steigert seine physische Silber-Position an der COMEX weiter, während die Citigroup den Edelmetall-Derivatemarkt cornered..
Quelle: bigcharts.com
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Samstag, 4. Juli 2015
Rohstoffe und Minenaktien: Wochenrückblick und Performance-Vergleich (KW27)
Wir sahen eine weitere verlustreiche Woche im Rohstoff- und Minensektor, in der Gold- und Silberminen erneut die größten Abgaben hinnehmen mussten.
Zumindest erfolgte am Freitag eine leichte Erholung - trotz einem fallenden Goldpreis, der auf neue Mehrmonats-Tiefstände einbrach. Doch das sind nur Tropfen auf einem verdammt heißen Stein.
Besonders markant: Goldminen anhand des renommierten und schwer angeschlagenen Goldminen-Index' HUI fielen im Verhältnis zum Goldpreis (siehe HUI/Gold Ratio) in den letzten Tagen auf neue Allzeittiefstände. Der HUI brach in der Vorwoche außerdem auf ein neues YTD-Tief ein und flirtete mit einem neuen 7 Jahrestief.
Auf Wochensicht gaben der Gold- und der Silber-Preis (GLD, SLV) mehr als ein halbes Prozent nach. Die Minen (GDX, GDXJ, SIL, XAU, HUI) fielen wie gewöhnlich wesentlich stärker zurück. Größte Verlierer in der Vorwoche waren dabei die Silberminen-Aktien (SIL).
Ölaktien (DJUSEN, XLE) fielen trotz stabilem Ölpreis mit dem Gesamtmarkt zurück. Einige wichtige Öl-Indizes (vgl. DJUSEN) inkl. Aktien der Big Oil Companies stehen nur knapp über den Mehrjahrestiefständen.
Standard-Minentitel (TXGM) und Kupferaktien (COPX) kamen ebenfalls deutlich unter den Druck in den letzten Tagen. Top-Konzerne wie Teck Resources brachen auf neue Mehrjahrestiefstände ein.
Die Basismetalle sehen schwer angeschlagen aus. So ging es letzte Woche bspw. mit dem Nickel-Preis weiter deutlich abwärts. Der Kupferpreis sieht aktuell nur marginal besser aus. Bei anderen Metallen wie bspw. Palladium ging es ebenfalls weiter abwärts.
Und dann wäre auf jeden Fall noch die allseits verstrickte US-Investmentbank JP Morgan zu nennen, die erneut den Rohstoff-Markt im großen Stil cornered..
Währenddessen eskaliert die Griechenland-Krise weiter..
Zumindest erfolgte am Freitag eine leichte Erholung - trotz einem fallenden Goldpreis, der auf neue Mehrmonats-Tiefstände einbrach. Doch das sind nur Tropfen auf einem verdammt heißen Stein.
Besonders markant: Goldminen anhand des renommierten und schwer angeschlagenen Goldminen-Index' HUI fielen im Verhältnis zum Goldpreis (siehe HUI/Gold Ratio) in den letzten Tagen auf neue Allzeittiefstände. Der HUI brach in der Vorwoche außerdem auf ein neues YTD-Tief ein und flirtete mit einem neuen 7 Jahrestief.
Auf Wochensicht gaben der Gold- und der Silber-Preis (GLD, SLV) mehr als ein halbes Prozent nach. Die Minen (GDX, GDXJ, SIL, XAU, HUI) fielen wie gewöhnlich wesentlich stärker zurück. Größte Verlierer in der Vorwoche waren dabei die Silberminen-Aktien (SIL).
Ölaktien (DJUSEN, XLE) fielen trotz stabilem Ölpreis mit dem Gesamtmarkt zurück. Einige wichtige Öl-Indizes (vgl. DJUSEN) inkl. Aktien der Big Oil Companies stehen nur knapp über den Mehrjahrestiefständen.
Standard-Minentitel (TXGM) und Kupferaktien (COPX) kamen ebenfalls deutlich unter den Druck in den letzten Tagen. Top-Konzerne wie Teck Resources brachen auf neue Mehrjahrestiefstände ein.
Die Basismetalle sehen schwer angeschlagen aus. So ging es letzte Woche bspw. mit dem Nickel-Preis weiter deutlich abwärts. Der Kupferpreis sieht aktuell nur marginal besser aus. Bei anderen Metallen wie bspw. Palladium ging es ebenfalls weiter abwärts.
Und dann wäre auf jeden Fall noch die allseits verstrickte US-Investmentbank JP Morgan zu nennen, die erneut den Rohstoff-Markt im großen Stil cornered..
Währenddessen eskaliert die Griechenland-Krise weiter..
Quelle: bigcharts.com
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· GLD: SPDR Gold Trust ETF
· SLV: iShares Silver Trust
· COPX: Global X Copper Miners ETF
· GDX: Market Vectors Gold Miners ETF (HUI Comp. ETF)
· GDXJ: Market Vectors Junior Gold Miners ETF
· SIL: Global X Silver Miners ETF
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Montag, 29. Juni 2015
Rohstoffe und Minenaktien: Wochenrückblick und Performance-Vergleich (KW26)
Rot, roter, Rohstoffmarkt. Eine weitere Verlustwoche für Rohstoffe und Minenwerte, in der Gold- und Silber-Aktien erneut am stärksten unter Druck kamen.
Bemerkenswert: Kein einziges der bedeutenden Rohstoff-Segmente hielt in der Vorwoche ein positives Vorzeichen. Das könnte sich diese Woche mit dem Showdown in Griechenland jedoch ändern.
In der vergangenen Handelswoche ging es bei den Edelmetallen weiter abwärts. Der Goldpreis (GLD) gab um rund 1% nach und schloss auf einem neuen Verlaufstief die Woche ab. Silber (SLV) beendete die Woche 2,5% tiefer, was das Gold:Silver Ratio befeuerte.
Minenaktien (TXGM, COPX, GDX etc.) fielen querbeet durch die Rohstoffbranche deutlich zurück. Die schwächste Performance war einmal mehr bei den Gold- und Silberminen (XAU, GDX, GDXJ, SIL) zu beobachten. Der wichtigste Goldminen-Index HUI steht nur noch knapp über dem Tiefständen von Herbst 2014 - und notiert damit quasi auf einem 10-Jahrestief (!)..
Bemerkenswert: Kein einziges der bedeutenden Rohstoff-Segmente hielt in der Vorwoche ein positives Vorzeichen. Das könnte sich diese Woche mit dem Showdown in Griechenland jedoch ändern.
In der vergangenen Handelswoche ging es bei den Edelmetallen weiter abwärts. Der Goldpreis (GLD) gab um rund 1% nach und schloss auf einem neuen Verlaufstief die Woche ab. Silber (SLV) beendete die Woche 2,5% tiefer, was das Gold:Silver Ratio befeuerte.
Minenaktien (TXGM, COPX, GDX etc.) fielen querbeet durch die Rohstoffbranche deutlich zurück. Die schwächste Performance war einmal mehr bei den Gold- und Silberminen (XAU, GDX, GDXJ, SIL) zu beobachten. Der wichtigste Goldminen-Index HUI steht nur noch knapp über dem Tiefständen von Herbst 2014 - und notiert damit quasi auf einem 10-Jahrestief (!)..
Quelle: bigcharts.com
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Sonntag, 21. Juni 2015
Rohstoffe, Minenaktien: Wochenrückblick und Performance-Vergleich
Die Marktteilnehmer sahen einmal mehr eine turbulente Handelswoche, die vom vielbeachteten FOMC-Event erneut durcheinander gewirbelt wurde.
Sehr positiv zu erwähnen: Der Goldpreis (GLD) schaffte seine beste past-FOMC Rally (Performance nach der FED-Sitzung) während der letzten 12 Monate und konnte die Handelswoche mit rund 1,5% Gewinn abschließen.
Nicht so die Gold-Majors. Aktien der großen Goldproduzenten (GDX, HUI, XAU) gaben ihre Gewinne zum Wochenende fast wieder vollständig ab. Die Underperformance der großen Goldminen versus dem gelben Metall erhält damit wieder besonders Auftrieb.
Das HUI:Gold Ratio fiel zuletzt auf den tiefsten Stand seit Dezember 2014 zurück, welcher gleichzeitig ein Jahrzehnt-Tief darstellte. Ein Hauptgrund für die kontinuierliche Underperformance der Goldminen ist das hohe Gesamtkosten-Niveau, welches die realen Gewinnmargen enorm belastet.
Relative Schwäche zum Goldpreis zeigte auch der Silberpreis (SLV), der seine Gewinne fast ganz abgab und die Woche mit einem Plus von lediglich 0,5% beendete. Silberaktien (SIL) hingegen stiegen wesentlich deutlicher an.
Besser zeigten sich auch die Junior-Goldminen (GDXJ), welche seit geraumer Zeit eine Outperformance zu den Majors halten können. Das wichtigste Junior-Mining ETF GDXJ schloss die Woche mit einem Gewinn von mehr als 3% ab.
Der Handel bei den Ölaktien (DJUSEN, XLE) verlief nach dem FOMC-Meeting relativ unspektakulär. Da der Ölpreis auf Wochensicht rund 2% nachgab, belastete dies auch die Ölfirmen. Branchenschwergewichte wie Exxon Mobil oder Royal Dutch Shell notieren nur unweit des 52-Wochentiefs entfernt.
Abgaben gab es erneut bei den Kupferminen (COPX). Bereits einige Wochen hält der Abwärtstrend beim Kupferpreis nun schon an, der die Kupferproduzenten natürlich besonders belastet. Die totalen Gesamtkosten der Kupferproduktion notieren nur noch knapp unterhalb des aktuellen Kupferpreises, was die realen Gewinnmargen zunehmend auffrisst. Ein gravierendes Problem in vielen Rohstoff-Segmenten.
Standard-Minenaktien (TXGM) wurden von den niedrigeren Rohstoffpreisen (vor allem Kupfer und Eisenerz) zum Ende der Handelswoche in Mitleidenschaft gezogen. Auf Wochensicht notierten die Big Player der Rohstoff- und Minenbranche relativ unverändert.
Uranaktien (URA) fielen im Wochenverlauf auf neue Mehrjahres-Tiefstände zurück. Belastet wurde der Rohstoff-Sektor u.a. vom Absturz bei Uranium Energy, welche Opfer einer brisanten Short-Attacke wurden. Zudem kommt der Verlauf des Uranpreises, der weiter in einem Bärenmarkt gefangen ist.
Sehr positiv zu erwähnen: Der Goldpreis (GLD) schaffte seine beste past-FOMC Rally (Performance nach der FED-Sitzung) während der letzten 12 Monate und konnte die Handelswoche mit rund 1,5% Gewinn abschließen.
Nicht so die Gold-Majors. Aktien der großen Goldproduzenten (GDX, HUI, XAU) gaben ihre Gewinne zum Wochenende fast wieder vollständig ab. Die Underperformance der großen Goldminen versus dem gelben Metall erhält damit wieder besonders Auftrieb.
Das HUI:Gold Ratio fiel zuletzt auf den tiefsten Stand seit Dezember 2014 zurück, welcher gleichzeitig ein Jahrzehnt-Tief darstellte. Ein Hauptgrund für die kontinuierliche Underperformance der Goldminen ist das hohe Gesamtkosten-Niveau, welches die realen Gewinnmargen enorm belastet.
Relative Schwäche zum Goldpreis zeigte auch der Silberpreis (SLV), der seine Gewinne fast ganz abgab und die Woche mit einem Plus von lediglich 0,5% beendete. Silberaktien (SIL) hingegen stiegen wesentlich deutlicher an.
Besser zeigten sich auch die Junior-Goldminen (GDXJ), welche seit geraumer Zeit eine Outperformance zu den Majors halten können. Das wichtigste Junior-Mining ETF GDXJ schloss die Woche mit einem Gewinn von mehr als 3% ab.
Der Handel bei den Ölaktien (DJUSEN, XLE) verlief nach dem FOMC-Meeting relativ unspektakulär. Da der Ölpreis auf Wochensicht rund 2% nachgab, belastete dies auch die Ölfirmen. Branchenschwergewichte wie Exxon Mobil oder Royal Dutch Shell notieren nur unweit des 52-Wochentiefs entfernt.
Abgaben gab es erneut bei den Kupferminen (COPX). Bereits einige Wochen hält der Abwärtstrend beim Kupferpreis nun schon an, der die Kupferproduzenten natürlich besonders belastet. Die totalen Gesamtkosten der Kupferproduktion notieren nur noch knapp unterhalb des aktuellen Kupferpreises, was die realen Gewinnmargen zunehmend auffrisst. Ein gravierendes Problem in vielen Rohstoff-Segmenten.
Standard-Minenaktien (TXGM) wurden von den niedrigeren Rohstoffpreisen (vor allem Kupfer und Eisenerz) zum Ende der Handelswoche in Mitleidenschaft gezogen. Auf Wochensicht notierten die Big Player der Rohstoff- und Minenbranche relativ unverändert.
Uranaktien (URA) fielen im Wochenverlauf auf neue Mehrjahres-Tiefstände zurück. Belastet wurde der Rohstoff-Sektor u.a. vom Absturz bei Uranium Energy, welche Opfer einer brisanten Short-Attacke wurden. Zudem kommt der Verlauf des Uranpreises, der weiter in einem Bärenmarkt gefangen ist.
Quelle: bigcharts.com
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Samstag, 13. Juni 2015
Wochenrückblick und Performance-Vergleich: Rohstoff-, Minen- und Junior-Sektor
Trotz niedrigerem US-Dollar fallen die Rohstoffpreise letzte Woche weiter zurück. Silberaktien zeigen etwas relative Stärke, Goldaktien waren die größten Verlierer.
Der Goldpreis (GLD) schaffte nach einem schwachen Wochen-Start eine Erholung, fiel dann bis zum Wochenende aber wieder etwas zurück. Insgesamt bewegt sich das gelbe Metall seit Wochen in einer engen Handelsspanne, die Volatilität nähert sich Mehrjahres-Tiefständen.
Silber (SLV) zeigte sich wesentlich schwächer und fiel auf Wochensicht weiter zurück. Silberminen (SIL) hingegen konnten sich behaupten und schafften es wie die Kupferminen (COPX), zumindest etwas relative Stärke aufzubauen.
Ansonsten zeigten sich die Minen aus dem Edelmetall-Sektor schwach. Gold-Majors (HUI, GDX) und Junior-Miner (GDXJ) schlossen die Woche rund 1,5% tiefer. Besonders beachtlich war dabei die Schwäche von vielen Goldproduzenten. So schlossen bspw. die Aktien der Branchengrößen wie Goldcorp und Yamana Gold nur leicht über den tiefsten Ständen während der letzten 7 Jahre.
Die Verlustserie machte auch bei den Standard-Minenaktien (TXGM) und Branchenschwergewichten wie bspw. Vale, Glencore, BHP oder Freeport nicht halt. Nach einer kurzen Gegenbewegung zur Wochenmitte, setzte sich der Abwärtstrend fort.
Ölaktien (DJUSEN, XLE) konnten von der jüngsten Rally beim Ölpreis nicht profitieren und tendierten die Woche über ebenfalls schwächer.
Der Goldpreis (GLD) schaffte nach einem schwachen Wochen-Start eine Erholung, fiel dann bis zum Wochenende aber wieder etwas zurück. Insgesamt bewegt sich das gelbe Metall seit Wochen in einer engen Handelsspanne, die Volatilität nähert sich Mehrjahres-Tiefständen.
Silber (SLV) zeigte sich wesentlich schwächer und fiel auf Wochensicht weiter zurück. Silberminen (SIL) hingegen konnten sich behaupten und schafften es wie die Kupferminen (COPX), zumindest etwas relative Stärke aufzubauen.
Ansonsten zeigten sich die Minen aus dem Edelmetall-Sektor schwach. Gold-Majors (HUI, GDX) und Junior-Miner (GDXJ) schlossen die Woche rund 1,5% tiefer. Besonders beachtlich war dabei die Schwäche von vielen Goldproduzenten. So schlossen bspw. die Aktien der Branchengrößen wie Goldcorp und Yamana Gold nur leicht über den tiefsten Ständen während der letzten 7 Jahre.
Die Verlustserie machte auch bei den Standard-Minenaktien (TXGM) und Branchenschwergewichten wie bspw. Vale, Glencore, BHP oder Freeport nicht halt. Nach einer kurzen Gegenbewegung zur Wochenmitte, setzte sich der Abwärtstrend fort.
Ölaktien (DJUSEN, XLE) konnten von der jüngsten Rally beim Ölpreis nicht profitieren und tendierten die Woche über ebenfalls schwächer.
Quelle: bigcharts.com
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Sonntag, 31. Mai 2015
Wochenrückblick und Performance-Vergleich: Rohstoff-, Minen- und Junior-Sektor
Fallende Rohstoffpreise setzen erneut den Minenaktien zu. Kupfer- und Silberminen verzeichnen die größten Verluste.
Seit geraumer Zeit stehen die Rohstoffpreise wieder unter Druck. Die Stärke des US-Dollars, der zuletzt die stärkste 7-Tages-Rally seit Lehman Brothers einlegte, gilt als einer der Hauptfaktoren für den Abverkauf bei den Rohstoffen.
Auch letzte Woche legte der Dollar gegenüber den wichtigsten Währungen der Welt zu, während Rohstoffe und Minenaktien auf Talfahrt gingen. Besonders heftig erwischte es dabei die Kupferbranche. Der Kupferpreis brach auf Wochensicht um knapp 3% ein, Kupferminen (COPX) verloren rund 5% an Wert.
Zweitgrößter Verlierer waren die Silberminen (SIL), die aufgrund des Silberpreis-Einbruchs (SLV) um rund 3,5% nachgaben, jedoch einen Teil ihrer Wochen-Verluste wieder aufholen konnten.
Schwach zeigten sich auch die Titel der Branchengiganten im Minensektor (TXGM) mit einem Wochen-Verlust von knapp 2,5%. Insbesondere die Rückgänge bei Kupfer, Kohle und Eisenerz belasteten.
Ölaktien (DJSUEN, XLE) konnten von der Aufholjagd beim Ölpreis zum Wochenende kaum profitieren und schließen die Woche ebenfalls deutlich im negativen Bereich ab.
Relative Stärke unter den Rohstoffen zeigte erneut der Goldpreis (GLD), der auf Wochen-Sicht aber auch mehr als 1% einbüßte. Die großen und kleinen Goldminen (GDX, HUI, XAU, GDXJ) kamen zur Wochenmitte stärker unter die Räder, bevor ein kleiner Turnaround einsetzte. Auf Wochensicht konnten die Goldaktien zumindest etwas relative Stärke zu den anderen Rohstoffaktien aufbauen.
Schwächster Rohstoff war letzte Woche übrigens Platin, mit einem Wochen-Verlust von mehr als 3%. Neue Jahrestiefstände gab es darüber hinaus beim Kohle- und Uranpreis.
Seit geraumer Zeit stehen die Rohstoffpreise wieder unter Druck. Die Stärke des US-Dollars, der zuletzt die stärkste 7-Tages-Rally seit Lehman Brothers einlegte, gilt als einer der Hauptfaktoren für den Abverkauf bei den Rohstoffen.
Auch letzte Woche legte der Dollar gegenüber den wichtigsten Währungen der Welt zu, während Rohstoffe und Minenaktien auf Talfahrt gingen. Besonders heftig erwischte es dabei die Kupferbranche. Der Kupferpreis brach auf Wochensicht um knapp 3% ein, Kupferminen (COPX) verloren rund 5% an Wert.
Zweitgrößter Verlierer waren die Silberminen (SIL), die aufgrund des Silberpreis-Einbruchs (SLV) um rund 3,5% nachgaben, jedoch einen Teil ihrer Wochen-Verluste wieder aufholen konnten.
Schwach zeigten sich auch die Titel der Branchengiganten im Minensektor (TXGM) mit einem Wochen-Verlust von knapp 2,5%. Insbesondere die Rückgänge bei Kupfer, Kohle und Eisenerz belasteten.
Ölaktien (DJSUEN, XLE) konnten von der Aufholjagd beim Ölpreis zum Wochenende kaum profitieren und schließen die Woche ebenfalls deutlich im negativen Bereich ab.
Relative Stärke unter den Rohstoffen zeigte erneut der Goldpreis (GLD), der auf Wochen-Sicht aber auch mehr als 1% einbüßte. Die großen und kleinen Goldminen (GDX, HUI, XAU, GDXJ) kamen zur Wochenmitte stärker unter die Räder, bevor ein kleiner Turnaround einsetzte. Auf Wochensicht konnten die Goldaktien zumindest etwas relative Stärke zu den anderen Rohstoffaktien aufbauen.
Schwächster Rohstoff war letzte Woche übrigens Platin, mit einem Wochen-Verlust von mehr als 3%. Neue Jahrestiefstände gab es darüber hinaus beim Kohle- und Uranpreis.
Quelle: bigcharts.com
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Sonntag, 3. Mai 2015
Wochenrückblick und Performance-Vergleich: Rohstoff-, Minen- und Junior-Sektor
Hohe Volatilität prägte erneut den Verlauf in der letzten Handelswoche im Rohstoff- und Minen-Sektor. Getrieben vom starken Kupferpreis schließen die Kupferminen die Woche als Gewinner ab.
Die Edelmetalle (GLD, SLV) gaben ihre Wochen-Gewinne nach dem FOMC-Meeting und nach den jüngsten Zahlen zum US-Arbeitsmarkt wieder komplett ab. Silber (SLV) kann auf Wochen-Sicht jedoch zumindest relative Stärke zum Goldpreis (GLD) entfalten.
Noch stärker zeigten sich die Minenaktien aus dem Edelmetall-Sektor. So kamen die großen Gold- und Silberproduzenten (GDX, HUI, XAU) sogar auf einen Wochen-Gewinn von mehr als 3%. Die Juniorminen (GDXJ) konnten immerhin rund 2% im Wochen-Verlauf zulegen und hielten demnach ebenfalls relative Stärke zu den Edelmetall-Preisen. Dasselbe Bild beim HUI:Gold Ratio.
Die besten Performer kamen in der Vorwoche erneut aus dem Kupferminen-Sektor (COPX), der ein eindrucksvolles Wochen-Plus von mehr als 5% sicherte. Der Kupferpreis setzte seine laufende Rally fort und legte ebenfalls um über 5% auf Wochen-Sicht zu, was die Kupferminen natürlich besonders beflügelte.
Aktien der Branchengiganten und diversifizierten Standard-Minern (TXGM) profitierten ebenso von der anhaltenden Rally beim Kupferpreis und der jüngsten Aufholjagd beim Eisenerzpreis. Eisenerz und Öl waren zusammen mit Kupfer im April die Top-Performer unter den Rohstoffen.
Die Öl- und Gas-Majors & Öl-Servicegesellschaften (DJUSEN, XLE) schafften immerhin ein Plus von rund 1% auf Wochen-Sicht zu verteidigen, was auch am starken Reversal des US-Aktienmarkts (SPX, DJI) lag.
Die Edelmetalle (GLD, SLV) gaben ihre Wochen-Gewinne nach dem FOMC-Meeting und nach den jüngsten Zahlen zum US-Arbeitsmarkt wieder komplett ab. Silber (SLV) kann auf Wochen-Sicht jedoch zumindest relative Stärke zum Goldpreis (GLD) entfalten.
Noch stärker zeigten sich die Minenaktien aus dem Edelmetall-Sektor. So kamen die großen Gold- und Silberproduzenten (GDX, HUI, XAU) sogar auf einen Wochen-Gewinn von mehr als 3%. Die Juniorminen (GDXJ) konnten immerhin rund 2% im Wochen-Verlauf zulegen und hielten demnach ebenfalls relative Stärke zu den Edelmetall-Preisen. Dasselbe Bild beim HUI:Gold Ratio.
Die besten Performer kamen in der Vorwoche erneut aus dem Kupferminen-Sektor (COPX), der ein eindrucksvolles Wochen-Plus von mehr als 5% sicherte. Der Kupferpreis setzte seine laufende Rally fort und legte ebenfalls um über 5% auf Wochen-Sicht zu, was die Kupferminen natürlich besonders beflügelte.
Aktien der Branchengiganten und diversifizierten Standard-Minern (TXGM) profitierten ebenso von der anhaltenden Rally beim Kupferpreis und der jüngsten Aufholjagd beim Eisenerzpreis. Eisenerz und Öl waren zusammen mit Kupfer im April die Top-Performer unter den Rohstoffen.
Die Öl- und Gas-Majors & Öl-Servicegesellschaften (DJUSEN, XLE) schafften immerhin ein Plus von rund 1% auf Wochen-Sicht zu verteidigen, was auch am starken Reversal des US-Aktienmarkts (SPX, DJI) lag.
Quelle: bigcharts.com
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Sonntag, 26. April 2015
Wochenrückblick und Performance-Vergleich: Rohstoff-, Minen- und Junior-Sektor
Kupferminen, Urantitel und die Aktien der Rohstoff-Majors gehören in der Vorwoche zu den großen Gewinnern, während Gold- und Silberminen erneut unter Druck stehen.
Die relative Stärke der Minenaktien gegenüber den Rohstoffpreisen hält auch in der letzten Woche in einigen Segmenten an. So auch im Edelmetall-Bereich. Während Gold (GLD) und Silber (SLV) auf Mehrwochen-Tiefstände einknicken, halten sich die Minentitel wesentlich besser.
Nach anfänglichen Kursgewinnen bleiben damit unter dem Strich kleine Minus-Vorzeichen bei den Gold- und Silberminen-Aktien (GDX, GDXJ, SIL) auf Wochensicht stehen. Newmont Mining, der zweitgrößte Goldproduzent der Welt, legte starke Ergebnisse vor, was sich positiv auf die großen Goldminen-Indizes auswirkt. Im Junior-Gold-Sektor sorgen vor allem neue M&A-Deals für Aufsehen und Interesse, bspw. der Aufkauf von Mega Precious Metals durch Major Yamana Gold - eine der billigsten Übernahmen in der Goldminenbranche aller Zeiten!
Die Konsolidierungen in der Minenbranche setzten sich auch in anderen Bereichen fort. Den krassesten M&A-Deal im Hinblick auf die Bewertungen gab es in der Vorwoche wohl bei Kupfer-Projektentwickler NovaCopper, der den auf Kolumbien fokussierten Explorer Sunward Resources übernehmen wird. NovaCopper kauft damit für weniger als 30 Mio. USD mehr als 10 Millionen Goldunzen, über 500 Millionen Pfund Kupfer und eine Kassenbilanz von mehr als 15 Mio. USD auf. Rechnet man EV dieses Deals aus, dann zahlt NovaCopper hier weniger als 2 USD pro Goldunze - was für ein gigantischer Coup!
Dem tief gefallenen Eisenerz-Sektor wird außerdem neues Leben eingehaucht. Nachdem es in diesem Monat noch bis auf weniger als 48 USD/Tonne beim Eisenerzpreis - ein Zehnjahrestief! - abwärts ging, explodierten die Preise während der letzten 7 Handelstage - was vor allem an kommenden Expansions-Reduktionen von den Majors lag, die in Aussicht gestellt wurden. Beim Eisenerz ging es somit seit den Tiefständen bereits um mehr als 22% aufwärts und nun steht schon wieder die Marke von 60 USD/Tonne im Visier. Was für eine Achterbahnfahrt!
Kein Wunder, dass die Rohstoff-Giganten in den letzten Tagen daher zu den großen Gewinnern gehören. Denn bei allen der drei größten Minenkonzerne der Welt - BHP Billiton, Rio Tinto und Vale - entfällt der Großteil des Cashflows und Unternehmensgewinns auf die Eisenerz-Sparte. Vale's Aktienkurs stieg in wenigen Tagen sogar um mehr als 40% an - gewaltig für ein Multi-Milliarden-Konzern! Dies führte dazu, dass die Benchmarks im Standardminen-Sektor (vgl. TXGM) eine starke Handelswoche verzeichneten.
Neues Kapital floss auch im größeren Stil in den Kupferminen-Sektor (COPX), dessen mittel- bis langfristige Aussichten sich mehr und mehr verbessern. Das wichtigste Industriemetall der Welt (neben Eisenerz) steht vor einer blühenden Zukunft. Alle großen Minenkonzerne sehen die Kupferbranche als das lukrativste Segment mit dem größten Potential in den nächsten 10 Jahren an. Das diversifizierte Kupferminen-ETF COPX legte auf Wochensicht mehr als 5,5% - eine der besten Handelswochen der letzten Jahre.
Die Kupferbranche wurde nur von einem anderen Rohstoff-Sektor in der Vorwoche ausgestochen. Aufgrund einer wahren Flut an positiven Nachrichten, kam es im Uran-Sektor zu zahlreichen Aktien-Kursexplosionen. Zu den Top-Performern gehörte u.a. der amerikanische Uran-Konzern Uranium Energy, welcher in der Spitze sogar um mehr als 60% binnen 5 Handelstagen zulegen konnte.
Wesentlich verhaltener war die Handelswoche im generellen Energie-Sektor abseits der Uranindustrie. Öl- und Gas-Aktien (DJUSEN, XLE) tendierten die gesamte Woche schwächer und es kam keine Kaufstimmung auf, nachdem auch die jüngste Rally beim Ölpreis einen Halt machte.
Die relative Stärke der Minenaktien gegenüber den Rohstoffpreisen hält auch in der letzten Woche in einigen Segmenten an. So auch im Edelmetall-Bereich. Während Gold (GLD) und Silber (SLV) auf Mehrwochen-Tiefstände einknicken, halten sich die Minentitel wesentlich besser.
Nach anfänglichen Kursgewinnen bleiben damit unter dem Strich kleine Minus-Vorzeichen bei den Gold- und Silberminen-Aktien (GDX, GDXJ, SIL) auf Wochensicht stehen. Newmont Mining, der zweitgrößte Goldproduzent der Welt, legte starke Ergebnisse vor, was sich positiv auf die großen Goldminen-Indizes auswirkt. Im Junior-Gold-Sektor sorgen vor allem neue M&A-Deals für Aufsehen und Interesse, bspw. der Aufkauf von Mega Precious Metals durch Major Yamana Gold - eine der billigsten Übernahmen in der Goldminenbranche aller Zeiten!
Die Konsolidierungen in der Minenbranche setzten sich auch in anderen Bereichen fort. Den krassesten M&A-Deal im Hinblick auf die Bewertungen gab es in der Vorwoche wohl bei Kupfer-Projektentwickler NovaCopper, der den auf Kolumbien fokussierten Explorer Sunward Resources übernehmen wird. NovaCopper kauft damit für weniger als 30 Mio. USD mehr als 10 Millionen Goldunzen, über 500 Millionen Pfund Kupfer und eine Kassenbilanz von mehr als 15 Mio. USD auf. Rechnet man EV dieses Deals aus, dann zahlt NovaCopper hier weniger als 2 USD pro Goldunze - was für ein gigantischer Coup!
Dem tief gefallenen Eisenerz-Sektor wird außerdem neues Leben eingehaucht. Nachdem es in diesem Monat noch bis auf weniger als 48 USD/Tonne beim Eisenerzpreis - ein Zehnjahrestief! - abwärts ging, explodierten die Preise während der letzten 7 Handelstage - was vor allem an kommenden Expansions-Reduktionen von den Majors lag, die in Aussicht gestellt wurden. Beim Eisenerz ging es somit seit den Tiefständen bereits um mehr als 22% aufwärts und nun steht schon wieder die Marke von 60 USD/Tonne im Visier. Was für eine Achterbahnfahrt!
Kein Wunder, dass die Rohstoff-Giganten in den letzten Tagen daher zu den großen Gewinnern gehören. Denn bei allen der drei größten Minenkonzerne der Welt - BHP Billiton, Rio Tinto und Vale - entfällt der Großteil des Cashflows und Unternehmensgewinns auf die Eisenerz-Sparte. Vale's Aktienkurs stieg in wenigen Tagen sogar um mehr als 40% an - gewaltig für ein Multi-Milliarden-Konzern! Dies führte dazu, dass die Benchmarks im Standardminen-Sektor (vgl. TXGM) eine starke Handelswoche verzeichneten.
Neues Kapital floss auch im größeren Stil in den Kupferminen-Sektor (COPX), dessen mittel- bis langfristige Aussichten sich mehr und mehr verbessern. Das wichtigste Industriemetall der Welt (neben Eisenerz) steht vor einer blühenden Zukunft. Alle großen Minenkonzerne sehen die Kupferbranche als das lukrativste Segment mit dem größten Potential in den nächsten 10 Jahren an. Das diversifizierte Kupferminen-ETF COPX legte auf Wochensicht mehr als 5,5% - eine der besten Handelswochen der letzten Jahre.
Die Kupferbranche wurde nur von einem anderen Rohstoff-Sektor in der Vorwoche ausgestochen. Aufgrund einer wahren Flut an positiven Nachrichten, kam es im Uran-Sektor zu zahlreichen Aktien-Kursexplosionen. Zu den Top-Performern gehörte u.a. der amerikanische Uran-Konzern Uranium Energy, welcher in der Spitze sogar um mehr als 60% binnen 5 Handelstagen zulegen konnte.
Wesentlich verhaltener war die Handelswoche im generellen Energie-Sektor abseits der Uranindustrie. Öl- und Gas-Aktien (DJUSEN, XLE) tendierten die gesamte Woche schwächer und es kam keine Kaufstimmung auf, nachdem auch die jüngste Rally beim Ölpreis einen Halt machte.
Quelle: bigcharts.com
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Sonntag, 19. April 2015
Wochenrückblick und Performance-Vergleich: Rohstoff-, Minen- und Junior-Sektor
Wir sahen sehr viel Bewegung im Rohstoff- und Minensektor in der letzten Handelswoche, in welcher insbesondere Kupferminen einen bedeutenden Turnaround verzeichnen können.
Der Goldpreis (GLD) kämpfte sich nach einem schwächeren Wochen-Auftakt zurück ins Plus. Erneut kann Gold gegenüber Silber (SLV) relative Stärke entfalten. Die gesamte Handelsspanne bleibt auch in der Vorwoche relativ gering und Gold pendelt einmal mehr um die markante Marke von 1.200 USD/Unze. In anderen Währungen steht Gold YTD ordentlich im positiven Bereich.
Gold- und Silberminen (GDX, GDXJ, SIL) können ebenfalls erneut relative Stärke zu den Edelmetall-Preisen entfalten, wobei die Juniors (GDXJ) ab Mitte der Handelswoche eine besonders hohe Korrelation zu den Majors (GDX) annehmen.
Aktien der Öl- und Gas-Majors (DJUSEN, XLE) profitieren von der starken Woche beim Ölpreis, der die beste Handelswoche seit mehr als 3 Jahren erzielte, nur marginal - was vor allem am Verkaufsdruck an den Gesamtmärkten lag. Währenddessen gehören vor allem die Junior-Energieaktien zu den Top-Performern.
Neben den Energiewerten können in der Vorwoche vor allem Kupferminen (COPX) punkten. Trotz relativ unverändertem Kupferpreis, zogen die Minenaktien ab letzten Mittwoch deutlich an. Es mehren sich die Annahmen, dass der Kupfermarkt kein Angebotsüberschuss in 2015 mehr sehen wird. In den nächsten Jahren droht ohnehin eher ein ordentliches Defizit.
Standard-Minenaktien (TXGM) weisen in der letzten Handelswoche die geringste Volatilität im Rohstoff-Sektor auf und schließen die Woche nahezu unverändert ab. Positiv ist zu erwähnen, dass der Eisenerzpreis zumindest temporär seine scharfe Talfahrt stoppte.
Der Goldpreis (GLD) kämpfte sich nach einem schwächeren Wochen-Auftakt zurück ins Plus. Erneut kann Gold gegenüber Silber (SLV) relative Stärke entfalten. Die gesamte Handelsspanne bleibt auch in der Vorwoche relativ gering und Gold pendelt einmal mehr um die markante Marke von 1.200 USD/Unze. In anderen Währungen steht Gold YTD ordentlich im positiven Bereich.
Gold- und Silberminen (GDX, GDXJ, SIL) können ebenfalls erneut relative Stärke zu den Edelmetall-Preisen entfalten, wobei die Juniors (GDXJ) ab Mitte der Handelswoche eine besonders hohe Korrelation zu den Majors (GDX) annehmen.
Aktien der Öl- und Gas-Majors (DJUSEN, XLE) profitieren von der starken Woche beim Ölpreis, der die beste Handelswoche seit mehr als 3 Jahren erzielte, nur marginal - was vor allem am Verkaufsdruck an den Gesamtmärkten lag. Währenddessen gehören vor allem die Junior-Energieaktien zu den Top-Performern.
Neben den Energiewerten können in der Vorwoche vor allem Kupferminen (COPX) punkten. Trotz relativ unverändertem Kupferpreis, zogen die Minenaktien ab letzten Mittwoch deutlich an. Es mehren sich die Annahmen, dass der Kupfermarkt kein Angebotsüberschuss in 2015 mehr sehen wird. In den nächsten Jahren droht ohnehin eher ein ordentliches Defizit.
Standard-Minenaktien (TXGM) weisen in der letzten Handelswoche die geringste Volatilität im Rohstoff-Sektor auf und schließen die Woche nahezu unverändert ab. Positiv ist zu erwähnen, dass der Eisenerzpreis zumindest temporär seine scharfe Talfahrt stoppte.
Quelle: bigcharts.com
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Montag, 5. Januar 2015
Energie- und Rohstoff-Branche: Öl- und Standard-Minenaktien starten mit massiven Verlusten ins neue Jahr
Der brutale Sell-Off beim Ölpreis hält an. Parallel brechen die Rohstoffpreise von Kupfer, Blei und Zink erheblich ein. Der Ausverkauf bei den Rohstoffen sorgt für massiven Abgabedruck bei den Energie- und Minenaktien (TXGM, COPX, DJUSEN, XLE), welcher selbst die Majors wie ExxonMobil (NYE:XOM) und BHP Billiton (NYE:BHP) stark unter die Räder bringt..
Quelle: bigcharts.com
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